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Agroforst ist ein Begriff aus der permanenten Agrikultur (Abk. permAKultur) und beschreibt eine Landwirtschaft, in welcher einjährige und Dauerkulturen symbiotisch gemeinsam angelegt sind.

Permakulturelles Wirken bezieht in jedem Projekt möglichst die Aspekte Ökonomie, Ökologie und Soziales ausgewogen ein.

So erklärt sich, weshalb sich unter dem Unterpunkt Agroforst auch all unsere anderen Projekte verbergen.

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PROJEKTE  /  VORHABEN  /  AKTIVITÄTEN

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Projekte in Arbeit

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Abgeschlossene Projekte
abgesch
Backhaus

Schöpferruf Backhaus - Wir gewinnen historische Baustoffe

Es ist ein Backhaus für das Dorf geplant

Souveränität und Autarkie zu erreichen, bedeutet nicht zwingend, alles allein machen zu müssen.

Häufig ist es möglich, Dinge oder Einrichtungen zu teilen. Gerade bei größeren Vorhaben ist dies zweckmäßig und sinnvoll, denn beispielsweise ein Backhaus auf privatem Grund zu errichten und es nur gelegentlich für den eigenen Bedarf zu nutzen ist ineffizient und unwirtschaftlich. Der Aufwand rechtfertigt sich wahrscheinlich nie, gemessen an dem Nutzen.


Dieses Missverhältnis lässt sich allerdings umkehren.

Sobald sich eine Bedarfsgemeinschaft findet, die für sich einen Nutzen in der Errichtung eines Backhauses sieht, kann alles ganz schnell und einfach vollbracht werden.


Die Frage nach den Ressourcen:
Das Gebäude soll sich nicht nur optisch gut in das Dorf integrieren, sondern bestenfalls keine oder kaum Ressourcen beanspruchen. Christian hat sich diesen Aufgaben gestellt, die Augen und Ohren offen gehalten, Gespräche geführt und letztlich einen SchöpferRuf initiiert.
In diesem konkreten Fall also zur Gewinnung der notwendigen Ressource Ziegelstein.

Ein Abrissgebäude, dessen Alter nur schwer zu definieren war, durfte aufgesucht werden, um die Ziegel vor der endgültigen Entsorgung zu retten.

Nebenbei bemerkt ist es mittlerweile möglich, solch alte und gerettete Ziegel über einen spezialisierten Betrieb zu erwerben, denn ein Anbau an eine alte Bestandsimmobilie mit neuen Steinen wirkt optisch häufig unruhig.

Mit etwa einem Euro pro Stein könnte dies allerdings auch schnell die Baukosten erheblich erhöhen. Gerechtfertigt sind diese Preise jedenfalls, denn es ist eine Menge menschlicher Arbeit notwendig, um die Ziegel zu gewinnen.

Schöpfung durch Gemeinschaft:

Diese Leistung vollbrachten nun einige Menschen, die dem Ruf gefolgt waren. Hier fand eine wahrhafte, unentgeltliche Wertschöpfung statt, denn die Schöpferwesen kamen zu dem Zweck der gemeinsam empfundenen Freude an der Arbeit zusammen und spendeten so ihre Arbeitskraft für ein unterstützenswertes Projekt. Übrigens waren nur ein Bruchteil der Helfer auch gleichzeitig Dorfbewohner, die ja letztlich am ehesten von dem neuen Backhaus profitieren werden.

Ein Schritt in Richtung Autarkie:

Mit der Konzentration auf freudvolles Tun, Gemeinschaft leben und den Austausch pflegen, wird die Arbeit fast zur Nebensache und der Gewinn für alle unbezahlbar. Gepaart mit dem Grundgedanken andere bei der Autarkwerdung unterstützen zu wollen und sich selbst als Teil eines Ganzen zu sehen, hat jeder letztlich sogar für seine eigene Souveränität und Autarkie gearbeitet. Selbstverständlich waren genau jene Begriffe auch thematisch Inhalt der vielen Gespräche auf der Baustelle und in den Pausen.

Mitwirken, je nach den verschiedenen, individuellen Möglichkeiten:
Jeder brachte das ein, was er Einbringen konnte und wollte und gleichzeitig dem Ziel dient.

So stand Marita zunächst mit auf der Baustelle, befreite die Steine vom Mörtel und verabschiedete sich etwas früher, um für alle eine herzhafte und wohltuende Kartoffelsuppe zu bereiten. Eine wahre Wohltat nach der fordernden Arbeit in der Vormittagskälte dieses Februarmorgens. Danke Marita!

 

Würde man ein Video von einer Heuschrecken-Plage rückwärts abspielen wäre das Ergebnis ziemlich schön und beeindruckend. So könnte man sich das Prinzip, welches wir verfolgen, auch verdeutlichen.

Ein voller Erfolg - unser erstes Frühlingsfest

Frühlingsfest

Am 20. März 2022 haben wir unser erstes Frühlingsfest veranstaltet und es war ein wunderschönes Erlebnis für alle Beteiligten. Im Vorfeld wurde alles gemeinschaftlich aufgebaut. 

 

Nach der Begrüßung wurde das reichhaltige Buffet mit herzhaften und süßen Leckereien eröffnet (nächstes Mal machen wir davon auch Fotos - versprochen). Es war für jeden etwas dabei. Natürlich gab es auch verschiedene Getränke zur Auswahl.

Neben dem Buffet stellten einige Mitglieder ihre selbst hergestellten Erzeugnisse sowie informative Literatur zum Erwerb oder als Leihgabe zur Verfügung.

Als alle satt waren, hat Nicole “unsere Kräuterzauberin”, einen kleinen Kräuterkurs gegeben und fand viele interessierte Zuhörer. Alle ihre Termine findet ihr hier: https://www.kraeuter-zauberin.de/veranstaltungen/

Alle Veranstaltungen können direkt über ihre Website gebucht werden.

Etwas später hat David dann über die Hintergründe des WedenHains informiert und welche Projekte in etwa geplant sind.

 

 

Die liebe Kirstin hat ihre großartigen ätherischen Öle vorgestellt und die ein oder andere Duftprobe gegeben. Hier gelangt ihr direkt zu ihren Angeboten:

http://mydoterra.com/kirstinelbin

 

 

Natürlich kamen auch die Kinder nicht zu kurz und konnten u.a. in "ihrem" Gartenhaus und auf dem weitläufigen Gelände ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Während das Feuer brannte, haben sehr talentierte WedenHainer mit Akkordeon, Flöte, Gitarre und Trommeln ihre selbst komponierte Musik dargeboten - Ohrwürmer inklusive.

Wir freuen uns schon jetzt auf unser großes Sommerfest im Juli. Termin folgt noch.
Auch hierfür gibt es eine Planungsgruppe unter: https://t.me/+iW532-MxDRI4NDIy

Geplant
Geplante Projekte

Geplantes Projekt: Frühjahrsfest im März 2022

GeplantFrüh

Das Gründerteam des WedenHain plant sein erstes Fest, es wird zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche stattfinden und wir sind alle schon sehr gespannt darauf. Einen Bericht findet ihr dann unter "Abgeschlossene Projekte" und im "Blog".

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