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  • David

Shampoo selbst herstellen, einfach, duftend, pflegend und natürlich

heute möchte ich euch zeigen, wie wir Shampoo selbst herstellen.

Der Impuls kam von einer großen Quittenernte von Gudrun und das sammeln von wilden Strauchquitten auf einem Spaziergang mit Sabine, vielen Dank ihr beiden und der herzlichen Frau an deren Vorgarten wir enten durften!





So kannst du einfach dein eigenes Shampoo zuhause herstellen:


1. Quitten, Äpfel oder andere saure, nicht ganz so farbintensive Früchte, zerkleinern und entsaften.

Achtung! Quitten sind der Endgegner für den Entsafter, es sollten nicht zu viele Früchte auf einmal hineingegeben werden.

Ich schneide das Gehäuse nicht raus, sondern verwerte die ganze Frucht, so bleiben viele Pektine enthalten.


2. Kastanien können wunderbar geschält werden, in dem ihr sie kurz heiß aufkocht, somit kann man diese einfach aus der Schale pulen und danach zerkleinern.


3. Zerkleinerte Kastanien, Quittensaft, ein TL Natron, 2 EL Kartoffelstärke und Saft einer halben Orange zusammen ca 25 min aufkochen, absieben und in Shampoo Flaschen füllen, am Ende gebe ich gerne noch etwas ätherisches Öl hinein, oder etwas pürierte Orangenschale.


Aus diesen Gründen habe ich die Zutaten gewählt:


Rosskastanien

Wir haben im Herbst einige schöne Kastanien im Wald gesammelt, zuerst wurden sie als Herbst Deko verwendet, dann als Weihnachtsdeko und nun ist die Zeit reif, diese weiter zu verarbeiten.

Das schöne ist, dass die Rosskastanie viele Seifenstoffe enthält und emulgierend wirkt. Das ist optimal für eine natürliche sanft-reinigende Wirkung. Zudem hat sie viele Gerbstoffe mit entzündungshemmender und pflegender Wirkung für Haut und Haar.

Ach, es freut mich, dies alles wieder zu entdecken und zu nutzen.


Quitten

Das große Angebot an Quitten des letzten Jahres war inspirierend, zwischen vielen weiteren Verarbeitungsmöglichkeiten, kam mir auch der Gedanke des Quittenshampoos.

Durch die natürliche Säure in der Frucht, lösen sich Fette und das in der Schale befindliche Wachs pflegt die Haare und macht sie geschmeidig und gut kämmbar.

Die mit-entsafteten Quittenkerne enthaltenen Pektine, diese beruhigen die Kopfhaut und binden Feuchtigkeit an das Haar.

Zudem geben sie wie bei der Stärke, dem Shampoo eine geelartigere Konsistenz.


Orange

Die ätherischen Öle duften nicht nur, sondern wirken auch erfrischend.

Es gibt auch noch viele weitere ätherische Öle mit wunderbaren Eigenschaften.

Vielen Dank liebe Kirstin, für dein wundervolles Wildorangen-Öl.


So wendet ihr das Shampoo am besten an:

Das Shampoo in das nasse Haar einmassieren, kurz einwirken lassen und ausspülen.

Nach Anbruch des eingekochten Shampoos ist dieses ca 10 Tage haltbar, noch bin ich auf der Suche nach einer Idee, dieses noch länger haltbar zu machen.


Wenn euch mein Beitrag gefallen hat, freue ich mich über eure Resonanz und neue Anregungen.

Liebste Grüße aus der Wedenhainer Küche, eure Linda

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