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  • David

Schöpferruf Humusfahrt

Ich hatte einen Schöpferruf für den 09.04.22 erstellt. Zum Anlass nahm ich unseren Bedarf an Humus in unserem Mini-Stadt-Waldgarten.

Diesen hatten wir im Frühjahr 2021 übernommen und damit begonnen ihn zu re-kultivieren.


Aufgrund der starken Verwilderung, Erosion und einigen anderen Parametern ist die Fläche nicht so fruchtbar wie sie sein könnte und sollte. Deshalb haben wir uns dafür entschieden massiv das Bodenleben und die Biodiversität zu fördern. Hier liegt also der Schwerpunkt und nicht etwa auf dem Ertrag. Um einen geschlossenen Nährstoffkreislauf und eine tragende Humuswirtschaft zu etablieren ist es sinnvoll zunächst Komposthaufen anzulegen, denn die Reifung erfordert Zeit. Der erste eigene Kompost wird also erst später zum Einsatz kommen können. Bis dahin beziehen wir das benötigte organische Material in verschiedenen Stadien von außerhalb.


Gepaart mit einigen anderen Maßnahmen, fachlicher Unterstützung, viel liebe und gutem Wollen erhoffen wir uns hier, mitten in der Stadt, einen schönen, diversen und ertragreichen Garten anzulegen. Gerne darf dabei in jeglicher Form unterstützt und partizipiert werden. Perspektivisch dürfen Interessierte hier gern Inspirationen, Wissen und Erholung erfahren.


Nun zur Humusfahrt. Der Zugang zu unserem Zielort ist etwas erschwert, weshalb ein höherer Arbeitsaufwand und etwas Kreativität gefragt sind. Auf den Bildern wird die Herausforderung und unsere Lösungen deutlich.

Aufgrund einer Vielzahl von sich überschneidenden Ereignissen und einer ausgesprochen unangenehmen Wetterlage sahen Linda und ich uns allein vor der Aufgabe und beschlossen den Termin vorzuverlegen. Am Donnerstag den 07.04 ging es direkt morgens los.

Den Hänger liehen wir von unserem Gründungsmitglied Daniel, fuhren direkt und pünktlich zur lokalen Abfallwirtschaft und besorgten die erste Fuhre Humus. Insgesamt sollen es an diesem Tag drei werden.


Unser Wille wurde direkt zu Beginn durch Starkregen und Wind geprüft, später dann durch Dauerregen und stellenweise Hagel.



Der Garten liegt auf einer Kuppe, sodass wir eine gewisse Höhe überwinden müssen. Außerdem ist die Erhöhung umfasst von einer etwa 1 Meter hohen Mauer, die es ebenfalls zu überwinden gilt, denn ein direkter Zugang von der Straße ist nicht gegeben oder möglich.


Mit zunehmendem Regenfall wurde der Untergrund rutschiger und bot nicht immer den nötigen Halt, um unfallfrei auf die Kuppe zu gelangen. Vor allem Linda hatte Freude daran David beim herunterpurzeln zu zusehen. Glücklicherweise blieb es ein einmaliges und schadloses Ereignis.



Den größeren Teil der Ladung verbrachten wir direkt an die Bestimmungsorte und das letzte Drittel lagerten wir zentral, um uns zukünftig im Bedarfsfall davon bedienen zu können.


Den Fortschritt in dem Garten kann man, nebenbei bemerkt, auch aus den Bildern entnehmen. Wir haben es bisher noch nicht geschafft die einzelnen Projekte ebenfalls einzustellen und werden gerne bald mehr über die Maßnahmen und Überlegungen schreiben.





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