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  • David

Die Schönste unter den Kastanien, die Marone!

Stetig wechselt die riesengroße Auswahl der wohl besten Früchte von Mutter Natur.

In dieser Fülle leben wir, jeden Tag!

Die Natur ist genau darauf ausgerichtet, dem Menschen die beste Nahrung anzubieten.

Sie achtet auf all unsere Bedürfnisse und schenkt uns ihre kostbaren Geschenke zu unserem Wohl.

Wertschätzend nehmen wir diese an und erfreuen uns an ihrer vollen Pracht.

Nicht alle Pflanzen sind essbar oder heilsam, einige sind einfach auch dazu da, uns Menschen mit ihrer außergewöhnlichen Schönheit zu erfreuen.

So, wie alles um uns geschaffen wurde, um uns Menschen zu dienen und zu beglücken.


In diesem Fall kamen mir die wunderschönen, stacheligen und großen Esskastanien in den Sinn.

Nach ausgiebiger Sammelaktion unter den herrschaftlich großen Bäumen, hatten wir eine satte Ernte.

Die Maronen werden bei uns vielerweise verwendet, anbei zeige ich euch meine Lieblingsvarianten.

Bevor diese optimal weiterverarbeitet werden können, werden diese mit einem scharfen Messer eingeritzt, fünf Minuten in heißes Wasser gelegt, um sie danach einfacher schälen zu können.





1. Herzhafte Marone


Geröstete Maronen sind für Zwischendurch oder als herzhafte Beilage zu Gemüse gut geeignet.

Hierzu werden die geschälten Maronen einige Stunden in Olivenöl, Kristallsalz, Zitronensaft, Pfeffer, Kurkuma, Thymian, Rosmarin, Oregano und Knoblauch mariniert, bevor diese dann für ca. 15 Minuten bei 180°C Ober/Unterhitze knusprig gebacken werden.


2. Frühstück für 2-3 Menschen


Zunächst werden eine Hand voll geschälte Maronen mit etwas lebendigem Wasser zermürbt und anschließend mit ca. 5 EL Haferflocken in einem kleinem Kessel kurz erhitzt.

Nebenbei röste ich in einem weiterem Kessel zerhackte Maronen, bis sie duften.

Nach der Entnahme aus dem ersten Kessel vom Herd, rühre ich gerne etwas guten Honig oder Sirup hinzu, um dem Ganzen eine angenehme, zusätzliche Süße zu verleihen- es ist nicht viel davon notwendig, denn die Maronen haben von Natur aus eine angenehme Süße.

Zuletzt wird der Frühstücksbrei in Dessert-Schalen gefüllt und mit den zuvor frisch gerösteten Maronen, Zimt, Tonkabohne, Apfel und Blütenpollen garniert.


3.Maronenbrot


Für den Brotteig nehme ich zu ein Drittel zermürbte Marone, ein Drittel Haferflocken und ein Drittel Körner verschiedenster Art und vermenge diese mit 6EL Flohsamenschalen und Wasser, bis ein weicher zu knetbarer Teig entsteht. (Es wird weder Hefe noch Sauerteig benötigt)

Man kann auch angekeimte Körner hinzufügen wie Buchweizen, Roggen, Hirse und Leinsaat, diese sind besonders zuträglich für die Verdauung.

Der Teig wird nun mit etwas Kristallsalz, Kümmel, Fenchel und Koriander verfeinert und für mindestens zwei Stunden ruhig gestellt, damit er noch weiter aufquellen kann und das Brot später beim aufschneiden seine Form behält.

Nun kommt der Teig in den, noch kalten, Backofen und wird bei angehenden 200°C circa 60 Minuten bei Ober/Unterhitze goldbraun gebacken.


Lasst euch diese Köstlichkeiten nicht entgehen und viel Spaß beim Nachmachen!

Liebe Grüße, eure Linda

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